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Für viele Entwickler scheint dies der bedeutendste Teil eines Handelssystems zu sein. Ein Großteil der Entwicklungszeit wird diesem Punkt gewidmet. Dabei ist es die Mühe gar nicht wert, wie wir später sehen werden. Unser Cobra-System gehört zur Klasse der sog. Ausbruchssysteme ("Breakout-Systems"), was konkret bedeutet: um den Schlußkurs des zu handelnden Index (hier der DAX) wird ein Kanal konstuiert, der oberhalb und unterhalb des Kurses verläuft. Überschreitet der Kurs die obere Begrenzung dieses Kanals oder unterschreitet er die untere Kanalbegrenzung, so wird ein Einstiegssignal ausgelöst: entweder ein Longsignal (wenn der Kurs über die obere Kanalbegrenzung steigt) oder ein Shortsignal (im umgekehrten Fall).

Konkret handelt es sich bei diesem Kanal um einen sog. Keltner-Channel. Dieser wird gebildet, indem ein gleitender Durchschnitt der sog. Average True Range (ATR) multipliziert mit einem Skalierungsfaktor zum Schlußkurs addiert (oberes Kanalband) oder vom Schlußkurs abgezogen (unteres Band) wird. Ich habe mir allerdings die Freiheit genommen, diesen Keltner-Channel ein klein wenig zu modifizieren: Wenn der vorherrschende Trend aufwärts gerichtet ist, liegt das obere Band etwas weiter weg vom Schlußkurs als das untere Band. Bei einem vorherrschenden Abwärtstrend ist es genau umgekehrt. Das hat den Sinn, im Falle eines Trendwechsels schneller in eine neue, dem gedrehten Trend entsrechende, Position wechseln zu können.

Im Chart stellt sich dieser modifizierte Keltner-Channel wie folgt dar:

keltnerchannel_rDie Average True Range (ATR) wird wie folgt berechnet:

Liegt das heutige Hoch über dem gestrigen Close und ist die Spanne Hoch(heute) -Tief(heute) kleiner als die Spanne Hoch(heute) - Close(gestern), wird letztere verwendet (Aufwärtsgap liegt vor).

Liegt das heutige Tief unter dem gestrigen Close und ist die Spanne Tief(heute) -Hoch(heute) kleiner als die Spanne Tief(heute) - Close(gestern) wird letztere verwendet (Abwärtsgap liegt vor).

Ist die Spanne Hoch(heute) – Tief(heute) größer als die beiden Sonderfälle, wird diese verwendet.

Der gleitende Durchschnitt, den wir bei der Berechnung der Average True Range ansetzen ist variabel bzgl. der verwendeten Periode der Durchschnittbildung. Wir werden diese adaptive Durchschnittsbildung später noch genauer erläutern.

Der Skalierungsfaktor, mit dem der ATR multipliziert wird, bevor er zum Close addiert bzw. subtrahiert wird liegt im Falle des DAX nahe bei Eins.

Die Average True Range zeigt sie uns die wahre Handelsspanne eines Basiswertes oder eines Marktes, und bildet damit ein Maß für die Volatilität oder Schwankungsbreite. Hohe ATR-Werte sprechen für viel Bewegung im Basistitel, kleine Spannen für Trägheit und Ruhe. Ein anderes und wichtiges Einsatzgebiet der Average True Range ist die Festlegung von Stopmarken. Zu eng gesetzte Stops werfen Positionen aus dem Markt, die möglicherweise profitabel gewesen wären. Hier kann die ATR eine wichtige Messgröße für die vorherrschende Schwankungsbreite des Marktes liefern, an der Stopmarken ausgerichtet werden können. Wir werden der Average True Range daher auch noch bei der Darstellung unserer Stopmodule begegnen.